ÜBER MICH

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Selektion für

den weltcup

28.11.2020

Eine neue Saison steht bereits wieder vor der Türe. Eine Saison, die mit grosser Wahrscheinlichkeit von der Covid-Pandemie diktiert werden wird. Nichts desto trotz habe ich viele Entscheidungen selbst in der Hand und mein erstes Jahr in der Elite-Kategorie hält einige Herausforderungen und Möglichkeiten bereit. Im letzten Jahr noch hauptsächlich im IBU-Cup unterwegs, galt es diesen Winter, mich direkt für das Weltcup-Team zu selektionieren. Zwar konnte ich in den letzten zwei Jahren schon etwas von der dünnen Luft im Weltcup schnuppern, dies aber jeweils erst Ende Saison bei den letzten Stationen. Und nachdem ich bei den Team-internen Testwettkämpfen auf Rollskiern eigentlich immer vorne mit dabei war, durfte ich durchaus auf die grosse Chance hoffen. 

Aufgrund einer gewissen Pandemie fanden die Selektionswettkämpfe nicht wie üblich in Schweden, sondern auf der Biathlon Arena Lenzerheide statt. Es standen zwei Sprints auf dem Programm. Zwei Tage. Zwei Chancen um sich zu beweisen. Nur. Als Athlet, der seine Konkurrenten eher beim Schiessen auf Distanz hält, wäre mir ein Einzel lieber gewesen. Laufstarke Athleten gibt es einige in unserem Team und gerade in einem Sprint ist die Leistung auf der Loipe extrem wichtig. Hinzu kam, dass sich auch einige Athleten aus dem Junioren-Team Chancen auf einen Weltcup-Startplatz ausgerechnet hatten. Es stand viel auf dem Spiel -_und ich am Start.

Der erste Sprint wurde vom nassen Schneefall etwas beeinflusst. Die Loipe war langsam und die Runden zäh. Mit knapp einer halben Stunde Laufzeit war es auch ein eher langer Sprint. Mit einer als mittelmässig einzustufenden Laufleistung und einer soliden Leistung auf dem Schiesstand (1/0), durfte ich mich mit dem 5. Rang anfreunden. Ganz zufrieden war ich nicht, denn; Es wurden zwar schlussendlich 5 Athleten selektioniert, aber Startplätze gibt es bei den Männern im Weltcup nur 4. Was das für mich bedeutete war klar: Am zweiten Tag würde ich schlichtweg besser sein müssen. 

Glücklicherweise liessen die Verhältnisse am zweiten Tag nichts zu wünschen übrig. Sonne, eine schnelle, harte Loipe und ein Windstiller Schiesstand. Labor Bedingungen quasi. Das Langlaufen ging mir heute wesentlich leichter von der Hand (und den Beinen). Zwar machte sich der Wettkampf vom Vortag in den Beinen noch ein wenig bemerkbar, doch dadurch liess ich mich nicht ausbremsen. Nicht heute. Eine erneut solide Leistung beim Schiessen (0/1), und eine merkliche Steigerung auf der Strecke brachten mir am Ende den zweiten Platz ein. 

Dies reichte mir für eine Selektion. Nach wenigen Tagen der Ruhe, packte ich meine Taschen und sass schon bald mit einem negativen Covid-Test im Flieger Richtung Weltcup-Opener in Kontiolahti (FIN). Mit mir aufgeboten wurden Benjamin Weger, Jeremy Finello, Eligius Tambornino und Niklas Hartweg. Ich warte gespannt auf den 28.11.2020, wenn mit einem Einzelbewerb die Biathlon Weltcup-Saison eröffnet wird. Mitverfolgen könnt ihr den Wettkampf ab 10:55 Uhr auf SRF 2.

Sebastian Stalder

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WIE KAM ICH
                      

ZUM BIATHLON?

In eine vom nordischen Sport begeisterte Familie hineingeboren und im Schatten des Bachtels aufgewachsen, blieb mir nichts anderes übrig, als mich schon als kleiner Junge auf den schmalen Latten zu versuchen. Da der als Talentschmiede bekannte Skiclub am Bachtel auf eine lange Tradition im Skilanglauf zurückblicken kann und schon viele Athleten hervorbrachte, die den Sprung an die Weltspitze schafften, war ich dort von Anfang an gut aufgehoben.

 

Es war für mich jedoch wichtig, neue Reize zu setzten und das Langlaufen mit einer anderen Sportart zu kombinieren. Es stand ausser Frage, dass das Langlaufen ein Teil meiner sportlichen Karriere bleiben sollte. Ich trat also dem von meinem Onkel Jürg Kunz und Robert Braun wieder neu aufgebauten Biathlon Nachwuchs-Team bei. Zusammen mit einigen Kollegen vom Langlaufen war ich einer der ersten, die beim Skiclub am Bachtel wieder mit Biathlon angefangen hatten. Damals war der mittlerweile zurückgetretene Bachteler Claudio Böckli noch im Weltcup unterwegs. Er war für mich ein Vorbild, zu dem ich aufblicken konnte.

 

Als Ausgleich besuchte ich zudem den Armbrustschützenverein. Dort lernte ich viel über die Grundlagen des Schiesssports. Der grosse Unterschied zum Biathlon dabei ist, dass man seine Schüsse ganz ohne Belastung abgeben kann. Somit kann man sich besser auf die Schiesstechnischen Feinheiten fokussieren. In meiner Zeit als Armbrustschütze konnte ich einige Auszeichnungen gewinnen.

 

Um ein erfolgreicher Biathlet zu sein, muss man gleich in mehreren und zum Teil komplett unterschiedlichen Bereichen über Stärken verfügen. So braucht man neben Kraft und Ausdauer beim Laufen auch eine ruhige Hand beim Schiessen. Auf der Strecke muss man seine mentalen Grenzen überwinden um schneller zu laufen als die Gegner, am Schießstand muss man eben diese Konkurrenten  ausblenden und sich einzig und allein auf sich selber konzentrieren.


Den ersten wichtigen Schritt meiner Karriere machte ich nach dem Wechsel vom Luft- auf das Kleinkaliebergewehr. Damals nahm ich unmittelbar nach der Wettkampfsaison am sogenannten Sichtungsweekend teil. Es ging darum, sich für das Leonteq Biathlon Team oder auch Kandidatengruppe genannt, zu qualifizieren. Erfreulicherweise schaffte ich den Sprung in dieses Kader.

 

Mit der Kandidatengruppe fand ich einen Platz in einem Gefäss, wo ich sowohl meine motorischen, kognitiven, sowie meine Fähigkeiten am Schiessstand stark verbessern konnte. Was ich zudem lernen durfte war ein disziplinierteres Verhalten. Auf vielen Ebenen machte ich im Leonteq Junior Team eine grosse Entwicklung durch.

 

Nach zwei Jahren in der Kandidatengruppe konnte ich bereits den Schritt in die Junioren Nationalmannschaft machen. Dort bekam ich unter anderem eine enorme Seriosität mit auf den Weg. Ich steigerte mein Trainingsvolumen und machte einen riesigen Sprung in Richtung Weltspitze. Noch heute profitiere ich vom grossen Know-How, das mir meine Junioren Trainer weitergegeben haben. 

 

Seit nun drei Jahren wohne ich in der Athleten-WG in Lenz. Diese Wohnung ermöglicht es mir und meinen Mitbewohnern, unsere Trainingstage auf der Biathlon Arena Lenzerheide noch professioneller zu gestalten und uns gemeinsam weiterzuentwickeln.

In der Herrenmannschaft bin ich seit dem Sommer 2019. Zu Beginn noch unter Trainer Jörn Wollschläger und seit Frühling 2020 unter Alexander Wolf. Er war selber einmal ein erfolgreicher Biathlet und leitet zusammen mit Daniel Hackhofer unsere Trainingsgruppe. Sie sind eine enorme Bereicherung für unser Team und ich denke, dass ich es mit ihrer Unterstützung noch weit bringen kann. 

 
Berge im Nebel
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essen

Ich koche und esse sehr gerne. So verschwende ich nicht das, was andere im Klo runterspülen.

Kochen

Eine meiner Leidenschaften ist das Kochen. Ich liebe es, neue Gerichte auszuprobieren und auch mal für meine Familie oder Freunde zu kochen. Natürlich esse ich meine Gerichte auch gerne selber.

STÄRKEN

Meine Stärke ist mein Wille und mein Verlangen, aus allem das beste herauszuholen. Sei das im Training oder bei meinem Material.

arbeit

Meine Lehre habe ich als Zimmermann bei meinem Hauptsponsor Holzbau Mettlen gemacht. Seither arbeite ich ab und zu gerne wieder in meiner "Bude". Dies stellt eine willkommene Abwechslung dar

arbeit

Meine Lehre habe ich als Zimmermann bei Holzbau Mettlen gemacht. Bis heute bin ich dort angestellt und kann auf mein Lehrgeschäft als Kopfsponsor zählen. Die Arbeit als Zimmermann ist immer eine willkommene Abwechslug

ARBEIT

Meine Lehre habe ich als Zimmermann bei Holzbau Mettlen gemacht. Bis heute bin ich dort angestellt und kann auf mein Lehrgeschäft als Kopfsponsor zählen. Die Arbeit als Zimmermann ist immer eine willkommene Abwechslung.

Freizeit

In meiner Freizeit versuche ich mich gerne in allerlei Sportarten oder tüfftle an meinem Gewehr herum, damit ich im Schiessstand schneller als die Konkurrenz bin. Abends schaue ich mir gerne einen Film an.

Freizeit

In meiner Freizeit versuche ich mich gerne in allerlei Sportarten oder tüfftle an meinem Gewehr herum, damit ich im Schiessstand schneller als die Konkurrenz bin. Abends schaue ich mir gerne einen Film an.

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musik

Ich höre gerne HIP-HOP und POP aus den 2000er Jahren. Musik kann mich zusätzlich motivieren und ist auch ein Bestandteil meines Trainings. Mein Lieblingsmusiker ist DJ Ötzi

Musik

Musik ist für mich ein wichtiger Bestandteil meines Trainings. Im Training kann sie mich zusätzlich motivieren und vor dem Wettkampf beruhigen. Ich höre vor allem Hip Hop und Pop. Mein Lieblingsmusiker ist The Weeknd.

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Freizeit

In meiner Freizeit versuche ich mich gerne in allerlei Sportarten oder tüfftle an meinem Gewehr herum, damit ich im Schiessstand schneller als die Konkurrenz bin. Abends schaue ich mir gerne einen Film an.

STÄRKEN

Meine Stärke ist mein eiserner Wille und mein Anspruch, aus allem das beste herauszuholen. Sei das im Training oder bei meinem Material.